Die Anfälligkeit für Alzheimer ist in der Mehrzahl der Fälle erblich bedingt. Bei der Untersuchung von 11.884 schwedischen Zwillingen über 65 Jahren seien in 79 Prozent der Fälle genetische Ursachen für das Alzheimer-Risiko gefunden worden. Umweltfaktoren können aber entscheidend dafür sein, wann jemand erkranke. Genetische Faktoren seien bei der Krankheit von "enormer Bedeutung", sagte die Psychologin Margaret Gatz von der Universität von Südkalifornien 2006. Dies bedeute allerdings nicht, dass die Umwelt keine Auswirkungen auf die Entwicklung der Demenzerkrankung habe, betonte Gatz.